Elektrosmog und Gesundheit

Barbara Newerlas Blog zu den Themen Gesund wohnen – Gesund Leben – Gut schlafen

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Achtung WLAN!

Januar 27th, 2015 · 2 Kommentare

WLANIn den letzten Jahren hatte sich WLAN/WiFi vor allem als kabelloser Internetzugang etabliert. Router und Notebooks sind standardmäßig damit ausgerüstet. Aber auch stationäre PCs möchten in der Regel  inzwischen auf lästige Verkabelung verzichten.

Das Problem dabei schon seit Jahren: WLAN ist in der Regel in den Geräten ab Werk aktiviert und so kommen oft auch Menschen in den „Genuß“ der Strahlung, die WLAN gar nicht nutzen möchten und auch nicht brauchen: Wer nicht unbedingt technikaffin ist, weiß normalerweise gar nicht, dass es da etwas gibt, was er manuell deaktivieren muss.

Doch WLAN breitet sich immer weiter aus: Inzwischen ist es auch in Netzwerkfestplatten, Radios, Fernsehern und Lautsprechern aktiv. Möglicherweise, ohne dass man davon weiß.

Wenn Sie sich also in letzter Zeit  ein neues Gerät zugelegt haben und nicht rund um die Uhr der Strahlung ausgesetzt sein möchten, sollten sie daran denken, es auf WLAN zu überprüfen und den Sender gegebenenfalls deaktivieren.

Tags: WLAN

2 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Elisabeth Petrenko // Dez 20, 2017 at 18:23

    Sehr geehrte Frau Barbara Newerlas, gestern wurde OHNE vorherige Zustimmung der Mieter/innen über KomRo durch den Auftraggeber unserer Wohnanlage WLAN installiert.

    Als ich die Servicetechniker darauf ansprach, wer den das veranlasst hat, antworteten sie mir, dass alles auf den neuesten Stand gebracht wurde und wir automatisch eine bessere Versorgung hätten.
    Auf dem Zettel, der uns am 11.12.2017 (wahrscheinlich vom Hausmeister?) an die jeweiligen Haustüren gehängt wurde, mit dem Kommentar: „Wichtige Information“. damit Sie alle angebotenen Dienste der komro GmbH weiterhin problemlos nutzen können, ist es erforderlich, die Antennenverteileranlage entsprechend dem heutigen Stand der Technik zu modernisieren.

    Ich und andere Mieter/innen der verschiedenen Wohnanlagen sind stinksauer, da ich die GBW-Hausverwaltung vor den Arbeiten „in meinem sowie im Namen weiterer Mieter“ angeschrieben habe und um Stellungnahme zu den kurzfristig angekündigten Vorhaben der mittlerweile am 19.12.2017 durchgeführten „Arbeiten an der Antennenanlage“ zu erhalten. Totes schweigen!

    Meine Befürchtungen zum Elektrosmog und zu UNSERER GESUNDHEIT wurden in UNSEREM SELBSTBESTIMMUNGSRECHT beeinträchtigt und umgangen!

    Die komro hatte ich 2 Tage zuvor per email angeschrieben und am darauffolgenden Tag einen Rückruf erhalten. Mit der Bitte, um schriftliche Stellungnahme sowie einer namentlich unterschriebenen Unterschrift, wer was veranlasst hat, gebeten.

    Heute dem 20.12.2017 erhielt ich per email die Antwort, dass der Vertragspartner die GBW Gruppe sei und wir uns bei Fragen an den Vermieter wenden sollen.

    Das kann es aber nicht sein, ODER?

    Können Sie mir/uns bitte einen TIP geben? Selbst auf der Homepage vom Bundesamt für Strahlenschutz BfS wird auf derartige gesundheitliche Schäden hingewiesen.

    Meines Wissens hat/haben die/der Mieter/in das Recht, einen WLAN-Anschluss abzulehen, WER ES NICHT BEANSPRUCHEN WILL. Für die Beantwortung meiner Frage bedanke ich mich im voraus.

    Mit freundlichen Grüßen
    Elisabeth Petrenko

  • 2 Barbara Newerla // Jan 6, 2018 at 10:57

    Sehr geehrte Frau Petrenko,

    wir kennen leider weder ihre Mietverträge, noch die Geschäftsbedingungen der GBW. Deshalb können wir auch nicht sagen, ob die GBW für solch eine Maßnahme die Zustimmung der Mieter braucht oder ob das unter Wartung bzw. Werterhaltung der Immobilie o.ä fällt. Leider ist mir auch nicht ganz klar wo und zu welchem Zweck WLAN installiert wurde. Gibt es denn Mieter die das nutzen? Kommt man ran an das WLAN und kann es abschalten bzw. abschirmen?

    Leider ist es so, dass laut Gesetzgeber WLAN ganz harmlos ist, da die Strahlenbelastung weit unter den in Deutschland sehr hohen Grenzwerten liegt. Falls Sie und Ihre Mitstreiter einen Arzt haben, der Ihnen eine Empfindlichkeit auf Funkstrahlung – insbesondere WLAN – attestiert, könnten sie gemeinsam auf Mietminderung gehen. Das hilft zwar nicht gegen die Strahlung, macht der Verwaltung aber bewußt, dass dies ein ernsthaftes Problem ist, was man nicht so einfach unter den Tisch kehren kann. In Berlin gibt es einen Anwalt, der sich – aus Betroffenheit in der eigenen Familie – auf solche Themen spezialisiert hat. Beim Bau einer Mobilfunkanlage Bedarf es z.B. laut einem Gerichtsurteil der Zustimmung aller Wohnungseigentümer, denn das Gebot der Rücksichtnahme im Wohnungseigentumsrecht gebietet hier losgelöst von den Grenzwerten die Frage eines „geringfügigen Eingriffs“ zu beurteilen. Ob dies auch in irgendeiner Form im Mietrecht zum Tragen kommt, könnten Sie vielleicht mit einem Anwalt besprechen. Wenn in der Wohnanlage auch Wohnungseigentum vorhanden ist, müsste man schauen, wie weit das Urteil auf WLAN anwendbar ist.
    http://www.kanzlei-leistikow.de/schadenersatz_mobilfunkopfer_02.php
    http://www.mobilfunkopfer-anwalt.info/index.html

    Aber Achtung: In Bayern soll in Kürze ein Gesetz verabschiedet werden, mit dem man gezwungen werden soll auch funkende Wasserzähler einzubauen. https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1233

    Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen

    Mit besten Grüßen
    Peter Newerla

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