Elektrosmog und Gesundheit

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Krebs und Mobilfunk – Eine neue Studie aus Brasilien

Juli 3rd, 2013 · Keine Kommentare

Forscher der Universidade Federal de Minas Gerais in Belo Horizonte haben 2011 die deutsche „Naila-Studie“ aufgegriffen und entsprechend die Daten aus dem Regierungsbezirk Minas Gerais untersucht.

In Naila wurden nach der Inbetriebnahme eines Mobilfunkmasts die Unterlagen von ca. 1000 Bewohnern ausgewertet. Dabei wurde eine zwei bis dreifache Erhöhung der Krebsrate in 400 m Entfernung des Masts festgestellt. Ebenso eine Zunahme von Stresshormonen im Blut und andere vegetativen Symptome.

In Belo Horizonte wurden die Daten von 2 Millionen Einwohnern ausgewertet und Messungen der Strahlenbelastung durchgeführt. Es zeigte sich, dass die Krebssterblichkeit dort am höchsten ist, wo die Einwohner der höchsten Strahlungsdichte ausgesetzt waren. Zum Einen gibt es dort signifikant mehr Krebsfälle als in weniger belasteten Gebieten, zum Anderen sterben die Menschen wesentlich häufiger an ihrer Krebserkrankung.

Je näher am Mast, desto höher das Risiko. Die Studie zeigt ein 35% höheres Risiko an Krebs zu erkranken, beziehungsweise zu sterben, bei 100 m Entfernung zum Mast. Das Risiko nimmt kontinuierlich mit steigender Entfernung ab. Ab 1000 m Entfernung konnte kein höheres Risiko mehr festgestellt werden.

Die Studie wurde beretis 2011 in n der internationalen wissenschaftlichen Zeitschrift „Science of Total Environment“ veröffentlicht und stammt von einer der angesehensten brasilianischen Universitäten. Trotzdem wird immer noch vielfach behauptet, es gäbe keine Studien, die einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und bestimmten Erkrankungen nachweisen könnten.

Langsam wird es Zeit, dass wir der Realität ins Auge blicken, oder?

Auch wenn man bedenkt, dass Krebs nur der kleinste Teil der Erkrankungen, beziehungsweise Störungen ist, die von elektromagnetischer Strahlung ausgelöst oder begünstigt werden. Vegetative Symptome, wie Schlafstörungen, Unfruchtbarkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Herzrhythmusstörungen treten zum  Beispiel bereits bei wesentlich geringeren Intensitäten auf…

Quelle und mehr Infos: http://www.diagnose-funk.org/assets/df_belo-horizonte_2011-07-23.pdf

Tags: Studien

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