Elektrosmog und Gesundheit

Barbara Newerlas Blog zu den Themen Gesund wohnen – Gesund Leben – Gut schlafen

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Verbraucherzentrale mahnt Unitymedia ab

19. Mai 2016 · Keine Kommentare

funk_1Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat Unitymedia wegen der geplanten Aktivierung der öffentlichen WLAN-Hotspots in privaten Routern abgemahnt (siehe gestrigen Artikel). Unitymedia hat jetzt eine Frist, um der Forderung der Verbraucherzentrale nachzukommen, ansonsten will diese klagen.

Falls Unitiymedia nicht nachgibt, hoffen wir, dass hier dann ein Präzedensfall geschaffen wird, der ein solchen Vorgehen in Zukunft verbietet.

Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen in solchen Umfang in die Privatsphäre eingreifen kann, denn man kann durchaus davon ausgehen, dass es viele Nutzer, auch ältere Menschen gibt, die gar nicht wirklich verstehen, was da vor sich geht und deshalb auch der Aktivierung nicht widersprechen.

 

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Unity Media aktiviert öffentliches WLAN in privaten Routern

17. Mai 2016 · Keine Kommentare

Unitymedia wird demnächst bei ihren Kunden einen öffentlichen WLAN-Hotspot im privaten Router aktivieren, wenn dem nicht rechtzeitig widersprochen wird!

Ein Schreiben mit ‚Besonderen Geschäftsbedingungen WiFi-Spot‘, kündigt Unitiy Media Kunden seit Mitte April die baldige WLAN-Aktivierung an. Um die Aktivierung des öffentlichen Hotspots zu vermeiden, muss man innerhalb von 4 Wochen Widerspruch einlegen.

Ist der Hotspot einmal aktiviert, darf man das Gerät nicht mehr deaktivieren.Punkt 6, ‚Pflichten des Kunden‘ klärt auf: „… 6.5 Der Kunde hat es zu unterlassen, die Nutzung seines Homespots zu beeinträchtigen oder zu unterbinden.“

Diagnose Funk empfiehlt:

  • Legen Sie sofort nach Erhalt des Schreibens, aber auf jeden Fall fristgerecht Widerspruch ein. Lassen Sie sich den Widerspruch bestätigen.
  • Sollte die Funktion WifiSpot bereits aktiviert sein, können Sie diesen, laut ‚Besondere Geschäftsbedingungen WiFi-Spot‚, innerhalb 2 Tagen deaktivieren lassen – siehe Punkt 4.1: „Der Kunde hat die Möglichkeit, der Einrichtung und dem Betrieb eines Homespots an diesem Router durch Mitteilung gegenüber dem Anbieter im Onlinekunden-Servicebereich mit Wirkung spätestens zum übernächsten Werktag zu widersprechen. In diesem Fall endet jedoch auch seine Nutzungsmöglichkeit von WifiSpot.“

Wer außerdem weiter etwas gegen diese unsägliche und höchstwahrscheinlich sogar gesetzteswidrige Praxis von Unity Media tun will, kann sich zum Beispiel an die Bundesverbraucherschutzzentrale wenden und diese auffordern, rechtliche Schritte gegen UnityMedia einzuleiten: Carola Elbrecht von Bundesverband bezeichnet gegenüber dem Online-Portal Golem „solche Vertragsänderung – ohne die Zustimmung des Kunden“ als „unwirksam“.

Quelle: https://www.diagnose-funk.org/publikationen/fragen-antworten/detail&faqid=34

Die Strahlung von WLAN wird von der WHO als möglicherweise krebserregend eingestuft und auch das deutsche Umweltbundesamt warnt davor WLAN-Router in Schlaf- oder anderen Daueraufenthaltsräumen zu positionieren und empfiehlt das WLAN nachts zu deaktivieren.

Und nun sollen massenhaft WLAN-Hotspots aktiviert werden, von denen man nicht einmal weiß, ob sie bezüglich ihres Standorts überhaupt irgendeinen Nutzen bringen.

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Gute Nachrichten für Vieltelefonierer

1. April 2016 · Keine Kommentare

Wie jetzt bekannt wurde erlaubt eine Gesetzeslücke das Telefonieren während des Fahrens im Auto mit Festnetz. Laut Experten soll dies auch ohne Freisprechanlage völlig legal sein, während das Telefoniere im Auto mit dem Handy mit mindestens 60 € geahndet wird.

Denn während die Straßenverkehrsordnung ausdrücklich das Telefonieren mit einem Mobil- oder Autotelefon verbietet, wenn dafür der Hörer in die Hand genommen werden muss (§23 StVO), wird die klassische Festnetztelefonie mit keinem Wort erwähnt.

Freie Fahrt also  aktuell noch für Vieltelefonierer. Die Gesetzeslücke soll allerdings bis spätestens 2017 geschlossen werden.

Weitere Infos: Bundesverkehrsministerium >>

 

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Gut zu wissen – Instant WLAN

24. Februar 2016 · Keine Kommentare

funk_1Leider stellen wir bei Messungen immer wieder fest, dass in vielen Haushalten WLAN dauerstrahlt ohne dass die Betroffenen es brauchen oder wollen.

Bereits in früheren Beiträgen haben wir darüber berichtet, dass WLAN in Routern und anderen Geräten oft standardmäßig aktiviert ist. Wechselt man also den Internet oder Telefonanbieter oder installiert aus anderen Gründen einen neuen Router ist es sehr wahrscheinlich, dass, ob man will oder nicht, WLAN eingeschaltet ist und dauerstrahlt – selbst, wenn man das gar nicht braucht, weil alles verkabelt ist.

Aktuell gibt es diesbezüglich wieder einen aktuellen Fall: Unity Media (früher Kabel-BW) liefert laut einem aktuellen Statement der Firma, ihre Router jetzt nur noch mit aktiviertem WLAN aus.

Deaktivieren kann man das WLAN nur über die Routersoftware auf dem PC. Dabei sollte man beachten, dass WLAN in zwischen oft auf 2,4 und auf 5 GHz sendet und dann beide deaktiviert werden müssen.

Bei Endgeräten mit integriertem WLAN, z.B. Fernseher oder Notebooks ist es ähnlich. Auch hier ist oft WLAN standardmäßig aktiviert und muss ausgeschaltet werden!

Ab 16.August 2016 tritt ein Gesetz in Kraft, dass es dem Kunden erlaubt den Router frei zu wählen. Man ist nicht mehr gezwungen die Modelle des Internetanbieters zu akzeptieren.

Wir empfehlen einen Router zu wählen, der es erlaubt WLAN per Knopdruck zu aktivieren oder zu deaktivieren ohne dafür die Software nutzen zu müssen.

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Bio Hotels ohne WLAN

12. Februar 2016 · Keine Kommentare

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Manchmal gibt es auch gute Nachrichten.

Gestern ist mir zum Beispiel der Katalog von Bio Hotels ins Haus geflattert. Dort gibt es inzwischen endlich eine Kennzeichnung von Hotels, die WLAN nur in öffentlichen Bereichen anbieten und es über Nacht deaktivieren. Auch wenn darüberhinaus elektrische und magnetische Felder reduziert sind oder für sensible Menschen spezielle Zimmer zur Verfügung stehen, sind diese Unterkünfte mit einem speziellen Symbol gekennzeichnet.

Noch vor einigen Jahren suchte man so etwas vergebens und selbst im Bio-Bereich gab es kaum ein Bewusstsein für die Problematik. Bei Nachfragen ob WLAN oder DECT-Telefone vorhanden sind, wurde man zum Teil sogar äußerst unfreundlich behandelt. Eigentlich kaum zu glauben, da man sich Gesundheit und Wohlbefinden der Gäste auf die Fahnen geschrieben hat.

Sehr schön, dass sich das geändert hat und Betroffene zumindest jetzt wissen, woran sie sind. Nun bleibt mir nur noch zu wünschen, dass es hoffentlich noch mehr werden, die funkfreie Räumlichkeiten anbieten und es bald zum Standard gehört, nicht nur Allergikern, sondern auch Funk- und Elektrosensiblen Möglichkeiten zu bieten, entspannt Urlaub zu machen.

Weitere Infos unter: www.biohotels.info

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Lloyds of London schließt Haftung für Schäden durch elektromagnetische Strahlung aus

30. Juni 2015 · 1 Kommentar

Lloyds of London (ein internationaler Versicherungsmakler mit Sitz in London) schließt jegliche Haftungsanprüche für Schäden aus, die sich direkt oder indirekt, auf elektromagnetische Felder , elektromagnetische Strahlung , Elektromagnetismus oder Radiowellen zurückführen lassen.

Dies ist eine neue Richtlinie vom 7. Februar 2015, zitiert aus einem Grundsatzdokument der CFC Underwriting Limited, eine der Versicherungsgesellschaften von Lloyds of London. Sie schließt jede Abdeckung der Risiken, die mit der Exposition gegenüber nichtionisierender Strahlung verbunden sind, aus und wird standardmäßig auf den gesamten Markt angewandt.
Der Zweck der Richtlinie ist, die Folgen langfristiger Exposition gegenüber nicht-ionisierender elektromagnetischer Strahlung, wie zum Beispiel der Mobilfunkstrahlung, vom Versicherungsschutz auszunehmen.

Warum wollen große, internationale Versicherungsunternehmen die Risiken des Mobilfunks nicht übernehmen, fragt sich da doch jeder vernünftig denkende Mensch.
Versicherungen können rechnen und nehmen scheinbar die Risiken, die inzwischen durch viele internationale Studien belegt sind, durchaus ernst. So ernst, dass sie für die Zukunft hier ein großes finanzielles Risiko wittern und deshalb die Haftung begrenzen.

Und so fragt man sich auch, warum unsere Politiker dagegen, die Ergebnisse dieser Studien penetrant anzweifeln und von Rechts bis Links, von Schwarz bis Grün keinerlei Schritte unternehmen um die Bevölkerung zu schützen und aufzuklären.

Quelle: www.diagnose-funk.org, http://www.citizensforsafetechnology.org/Lloyds-of-London-excludes-coverage-for-RFEMR-claims,2,4168

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Auch schwache Strahlung kann DNA Schäden hervorrufen

12. Mai 2015 · 1 Kommentar

NeuronsBisher war gängige Lehrmeinung, dass die Gefährlichkeit von Strahlung linear mit abnehmender Dosis fällt. Laut einer Mitteilung des Instituts für Strahlenbiologie am Helmholtz Zentrum München muss dies nun revidiert werden.

Selbst schwache Strahlung kann Veränderungen in der Zelle bewirken, die weit stärker sind als bisher angenommen. Das konnte im Stoffwechsel bestrahlter Zellen nachgewiesen werden (Cell reports 2015; 11 (3): 474-485).

Auch geringe Strahlendosen, die bisher als harmlos galten beeinflussen die Ausprägung bestimmter Botenstoffe. Ein Abschnitt der RNA lässt sich bereits durch sehr niedrig dosierte Strahlung aktivieren, dies reguliert wiederum die Expression von MAT2A, einem Tumor-Suppressor-Gen und steuert die Aktivierung oder Stilllegung von bestimmter Genen im Zellkern.

Ob die beobachteten Vorgänge einen Einfluss auf das Krebsrisiko haben, lässt sich bisher noch nicht sagen, wäre aber denkbar. Von Bedeutung ist momentan vor allem die Tatsache, dass es Strahlenwirkungen in einem Dosisbereich gibt, der bisher überhaupt noch nicht im Fokus stand. Auch gerinste Dosen bewirken physiologische Veränderung, die über den bisher bekannten Effekt der Genmutation weit hinausgehen.

Das bisherige Modell zur Wirkung von Strahlung und vor allem des Dosis-Wirkungsverhältnisses, verliert damit seine Gültigkeit. Diese Erkenntnis kann bei der Abschätzung der Wirkung von Strahlentherapie oder für den Arbeitsschutz Folgen haben. Weitere Studien sollen folgen.

Fazit: In diesen Studien geht es zwar um die sogenannte „ionisierende Strahlung“, zu der zum Beispiel Radioaktivität und kosmische Höhenstrahlung gehören, während die Funkstrahlung unserer kabellosen Anwendungen in den Bereich der nichtionisierenden Strahlung fallen. Trotzdem lassen sich interessante Parallelen ziehen. Strahlendosen, deren Wirkung man als ungefährlich einstufte, weil man deren Wirkmechanismus noch nicht kannte, müssen nun neu bewertet werden. Wahrscheinlich trifft dies genauso auf die nichtionisierende Strahlung zu. Auch hier werden dieselben Dosis-Wirkungsbeziehungen angewandt wie im Bereich der der ionisierendne Strahlung und diese Annahmen müssen offensichtlich revidiert werden. Wir können also davon ausgehen, dass es auch im Bereich der nichtionisierenden Strahlung bereits Wirkungen auf den Körper in einem Bereich gibt, der bisher als ungefährlich eingestuft wird, weil die Wirkmechanismen und Effekte bisher nicht ausreichend erforscht sind.

 

Die Erkenntnise sind Ergebnisse des Dark.Risk-Project von EURATOM, das zum Ziel hat, Strahlung im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten wie Krebs, kardiovaskuläre und neurodegenerative Krankheiten zu erforschen.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/884471/studie-zeigt-selbst-geringe-strahlen-dosis-schaedigt-erbgut.html

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Handys vielleicht in Kanada bald mit Warnhinweis

24. April 2015 · Keine Kommentare

Funkstrahlung gefährdet ihre Gesundheit Kopie

Der konservative Abgeordneten Terence Young brachte im kanadischen Unterhaus am 11.Dezember 2014 einen Gesetzentwurf zum Schutz vor Hochfrequenz-Strahlung ein (Bill C-648).

Demzufolge sollen zukünftig alle drahtlosen Geräte mit einem Warnhinweis, ähnlich dem auf Zigarettenpackungen, versehen werden. Dieser Wamhinweis soll folgendes beeinhalten:

  • IARC-Klassifikation (Internation Agency for Research on Cancer): möglicherweise krebserregend
  • Weitere Gesundheitsgefahren
  • Symbol für nichtionisierende Strahlung

„Citizens for Safe Technologies“ (C4ST), eine kanadische Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor Funkstrahlung, war an der Ausarbeitung des Gesetzent wurfs entscheidend mitbeteiligt. Die erste Lesung dieses Gesetzentwurfs fand parteiübergreifende Unterstützung und wurde angenommen.

Gesetzestext: http://www.parl.cg/LegisInfo/BillDetails.aspx?Language=E&Mode=1&BilI=C648&Parl=41&Ses=2

Aus: Wohnung + Gesundheit 3/15 – Nr. 154 S.57

Presseerklärung auf Canadians for Safe Techology, www.C4ST.org/PMB:

Parlamentsmitglied Terence Young, der härtere Warnungen auf verschreibungspflichtige Medikamente durchsetzte, setzt sich jetzt auch für härtere Warnhinweise auf Handys ein.

Am 19. Januar 2015 erklärte der konservative Parlamentsabgeordnete Terence Young, dass er parteiübergreifende Unterstützung von Parlamentsmitgliedern aus ganz Kanada für seinen Gesetzesentwurf zur Kennzeichnung von Handys, WLAN-Routern und Babyphonen mit einem Warnhinweis, hat.

Letztes Jahr war er bereits erfolgreich mit einer Eingabe, die klarere Warnhinweise auf Medikamenten verlangt. Seine jetzige Initiative setzt sich für Warnhinweise auf allen Funkstrahlen emittierenden, drahtlosen Geräten ein.

„Die WHO stellt die Gefahren durch drahtlose Technik auf die gleiche Stufe wie die durch DDT, Blei und Autoabgase“, sagt Young. „Die Kanadier haben ein Recht darauf das zu wissen“.

Young weist darauf hin, dass Hersteller mobiler Geräte wie Blackberry, Motorola und Apple auch bisher schon Warnungen zu Gesundheitsgefahren bezüglich ihrer Geräte publizieren. Aber diese sind im Kleingedruckten der Gebrauchsanweisungen versteckt, die wenige Menschen überhaupt lesen und nicht leicht zu finden.

Der Gesetzesentwurf stellt sicher, dass diese Warnungen lesbar und leicht zu finden direkt auf der Verpackung der Geräte platziert werden müssten. Wenn der Entwurf durchkommt, wären alle drahtlosen Geräte, die in Kanada verkauft werden verpflichtet, Warnhinweise ähnlich derer auf Zigarettenpackungen und Alkohol zu tragen.

Meiner Meinung nach eine sehr löbliche Initiative. Die Politik ist hier auch bei uns gefragt! Ich frage mich immer wieder, warum sich in anderen Ländern doch immer wieder politisch etwas bewegt und in Deutschland alle vor der Wirtschaftslobby kuschen…

 

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Geräte drahtlos laden

23. März 2015 · Keine Kommentare

Drahtlos ist in, eindeutig und auch Smartphone, Tablet und Co. lassen sich ohne Kabel laden – einfach indem man sie zum Beispiel auf ein entprechend ausgerüstetes Möbelstück legt. Inzwischen kooperieren Möbel- und Elektronikhersteller auf diesem Gebiet. Ikea verkauft  bald zum Beispiel Nachttischlampen auf denen man nachts einfach sein Handy drahtlos laden kann. Kein lästiges Kabel suchen und stöpseln mehr. Ikea wird dazu die sogenannte Qi-Technologie verwenden. Die Möbellinie „Home Smart“ soll ab April in den Handel kommen und Schreibtische, Lampen und Nachttische umfassen.

Das wäre auch alles ganz toll, wären da nicht die starken elektrischen und magnetischen Felder direkt am Bett und in Kopfnähe. Die Ladestation braucht natürlich einen Stromanschluss, denn irgendwoher muss die Energie ja kommen. Dieser Strom erzeugt in einer Spule ein magnetisches Wechselfeld, das wiederum über eine weitere Spule eine elektrische Spannung erzeugt, die den Akku dann lädt.

qi

Außerdem sendet das Ganze elektromagnetisch auf 110 bis 205 kHz, also im Bereich der Langwelle.

Der Wirkungsgrad diese sogenannten induktiven Energieübertragung ist immer schlechter als bei Verwendung eines Kabels – der Energieverbrauch also höher und die Ladegeschwindigkeit derzeit niedriger.

Unterm Strich, wenn Sie mich fragen, viel zu viel Belastung für das bisschen Bequemlichkeit…

Quellen und weiterführende Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Qi_%28induktive_Energie%C3%BCbertragung%29

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/05/kabellos-ikea-moebel-laden-kuenftig-handys-auf/

 

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Mobilfunkstrahlung verstärkt die Ausbreitung bestehender Tumore

19. März 2015 · Keine Kommentare

NeuronsDer Biologe und bekannte Mobilfunkbefürworter Prof. Dr. Alexander Lerchl und sein Team konnten nachweisen, dass durch krebserregende Substanzen verursachte Tumorraten deutlich erhöht sind, wenn die Tiere lebenslang Funkfeldern ausgesetzt wurden, wie sie zum Beispiel Mobiltelefone erzeugen. „Die vom Fraunhofer-Institut 2010 entdeckten Effekte auf Tumore der Leber und der Lunge wurden vollauf bestätigt“, sagt Lerchl, der die Untersuchung gemeinsam mit Kollegen der Jacobs University und der Universität Wuppertal durchgeführt hat. „Außerdem haben wir eine signifikant höhere Rate von Lymphomen festgestellt“, erläutert der Wissenschaftler die neuen Ergebnisse. Zudem seien einige der Effekte auch bei Feldstärken unterhalb der bestehenden Grenzwerte gefunden worden.

Unsere Studie zeigt, dass Mobilfunkfelder die Ausbreitung bereits vorhandener Tumore verstärken. Für die Annahme, dass sie Krebs verursachen können, gibt es hingegen bislang keine Hinweise“, meint Lerchl.

Besonders pikant: Dr. Lerchl ist ehemaliger Vorsitzender der Strahlenschutzkommission und vertrat bisher die Meinung, dass von der Mobilfunkstrahlung unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte, prinzipiell keine Gesundheitsgefahr ausgehen könnte.

Unter dem Druck der Fakten muss er das jetzt wohl revidieren. Ein wenig Gefühl der Genugtuung sei uns, die wir seit Jahren warnen und dafür oft angegriffen und verleumdet wurden, jetzt erlaubt…

Wachstum und Ausbreitung von Krebs wird durch Mobilfunkstrahlung eindeutig gefördert und es gibt sehr wohl mehr als genug Hinweise darauf, dass Krebs auch davon ausgelöst werden kann. Auch das werden diese mobilfunkindustriefreundlichen Wissenschaftler irgendwann eingestehen müssen. Im Moment wird aber noch immer auf Zeit gespielt – man gibt nur zu, was absolut nicht mehr zu leugnen ist.

Aus einer Stellungnahme von Prof. Adlkofer zu den Studienergebnissen von Prof. Lerchl:

Das Unerwartete geschieht immer

„Eine schmerzhafte Lektion für den notorischen Verleumder Alexander Lerchl und noch mehr für Industrie und Politik, die sich seiner „Expertise“ seit vielen Jahren bedienten JBS Haldane, groß als Mensch und groß als Wissenschaftler, hat die Erfahrungen seines Lebens in einem Satz zusammengefasst:„The unexpected always happens“. Wie recht er hat, hat soeben Professor Alexander Lerchl von der privaten Jacobs University in Bremen unter Beweis gestellt. Er, der als Mitglied der Strahlenschutzkommission (SSK) dem Strahlenschutz zum Hohn jahrelang die Interessen von Industrie und Politik vertreten und dabei Wissenschaftler wie Lennart Hardell und mich, deren Forschungsergebnisse mit den seinigen nicht in Einklang zu bringen waren, als Datenfälscher beschimpft hat, veröffentlicht plötzlich eine Arbeit, die alles, was er bisher behauptet hat, ad absurdum führt“…

…“Bleibt abzuwarten, ob Industrie und Politik endlich zur Kenntnis nehmen, dass ihr langjähriger Kronzeuge für die Unbedenklichkeit der Mobilfunkstrahlung diese Funktion wohl kaum noch in ihrem Sinne wahrnehmen kann. Deshalb sollte der von Lerchl zweifellos als Super-GAU empfundene Ausgang seines Forschungsvorhabens für die in der Politik für den Strahlenschutz der Bevölkerung Verantwortlichen endlich der Anlass sein, darüber nachzudenken, wie die Mobilfunktechnologie der menschlichen Natur angepasst werden kann. Der umgekehrte Weg, der bisher eingeschlagen wurde, dürfte nämlich für viele Menschen in die Katastrophe führen.“

Die Problematik betrifft allerdings nicht nur das Handy. Die stärksten Dauerstrahler zuhause sind meistens WLAN und Schnurlostelefon. Also: WLAN abschalten, strahlungsreduziertes Schnurlostelefon anschaffen und weniger mit dem Handy telefonieren! Viele praktische Tips zur Strahlenreduktion gibt es auch in unserem frisch überarbeiteten Ratgeber: Tips und Tricks im Umgang mit Handy, Schnurlostelefon, WLAN und Co.

Quellen:

http://www.diagnose-funk.org/themen/forschung/hoehere-tumorraten-durch-elektromagnetische-felder.php
http://stiftung-pandora.eu/downloads/adlkofer_-stellungnahme-zu-lerchl-09-03-2015.pdf

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