Elektrosmog und Gesundheit

Barbara Newerlas Blog zu den Themen Gesund wohnen – Gesund Leben – Gut schlafen

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Smart Meter – Funkende Wasser- und Stromzähler

16. Januar 2018 · Keine Kommentare

Aktuell läuft eine Klage vor dem Amtsgericht Frankfurt gegen die wöchtentlich Übertragung der Messwerte von Heizung- und Wasserverbrauch mittels Smart Meter. Die Daten geben Aufschluß über die Lebensgewohnheiten der Bewohner, zum Beispiel, ob und wieviel Besuch sie empfangen, usw. Dieses Urteil kann weitreichende Konsequenzen haben.

Artikel in der Frankfurter Rundschau

Aber nicht nur aus datenschutzrechlichen Gründen sind Smart Meter ein Problem. Lesen Sie hier warum, und was man dagegen tun kann.

Digitale Zähler werden Pfllicht

Im Juni 2016 hat der Bundestag das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende verabschiedet. Demnach müssen bis spätestens 2032 alle mechanischen Stromzähler durch digitale Modelle ersetzt werden. In privaten Haushalten müssen diese nicht mit Funk ablesbar sein, in der Praxis werden jedoch meist Zähler installiert, die die Verbrauchsdaten per Funk an die jeweiligen Anbieter übermitteln.

Smart Meter zeigen auf einem Bildschirm die Kurve des jeweiligen Stromverbrauchs an und können diese Daten an den Stromanbieter übermitteln. Damit sollen Verbraucher animiert werden ihren Verbrauch zu überwachen, generell Strom zu sparen und stromintensive Aktivitäten auf preislich günstiger Zeiten zu verlagern. Gleichzeitig soll das System den Netzbetreibern helfen ihr Netz besser auszulasten und Lastspitzen zu planen.

Kosten sparen mit dem Smart Meter?

Der Haken an der Sache: bisher gibt es kaum Tarife, die nennenswerte preisliche Unterschiede bezüglich der Tageszeit anbieten und letztendlich ist außerdem das Einsparpotential äußerst gering. Bei einem Verbrauch von bis zu 6000 Kilowattstunden, was einem Haushalt von mindestens 4 Personen entspricht, beläuft sich die Einsparung auf voraussichtlich 39 Euro im Jahr. Die Kosten für den Betrieb und Einbau des digitalen Zählers, den die Versorger auf den Kunden umlegen schätzt man dagegen auf knapp 90 Euro im Jahr – für den Verbraucher also eindeutig ein Minusgeschäft.

Das Geschäft mit unseren Daten

Die Fernübertragung unseres Stromverbrauchs, in naher Zukunft wahrscheinlich auch unseres Wasser- und Energieverbrauchs ist ein tiefgreifender Eingriff in unsere Privatsphäre und die Unverletzlichkeit der Wohnung.

Mit diesen Daten können An- und Abwesenheit, Besucher, Gerätenutzung und Lebensgewohnheiten der Bewohner verfolgt werden. Außerdem ist geplant, diese Daten zur weiteren Nutzung an Dritte zu verkaufen, welche die Informationen dann nutzen können um Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten.

Wie arbeiten digitale Zähler?

Die Datenübertragung eines mit Kommunikationsmodul ausgestatteten digitalen Zählers kann über verschiedene Wege erfolgen:

Per Netzwerkkabel (LAN) – Hier werden die Daten per Kabel vom Zähler zum Router und ins Internet übertragen. Per Mobilfunk (meist GSM) – Hier werden die Daten per Funk über einen eingebauten Sender ins Netz übertragen. Per PLC (DLAN) – Hier erfolgt die Funkübertragung über das Stromnetz des Hauses oder der Wohnung.

Wie stark und wie oft die funkgestützten Systeme senden ist sehr unterschiedlich. Die Spanne reicht vom 10 Sekunden Takt über alle 15 Minuten bis hin zu zweimal pro Monat oder alle 4 Minuten während einer Zeitspanne von zwei Wochen pro Jahr. Dies gilt genauso für Wasser- und Gaszähler oder Verbrauchszähler an Heizkörpern.

Was kann man tun?

Als Eigentümer kann man den Messtellenbertreiber, der die Zähler einbaut und betreibt frei wählen und man ist nicht verpflichtet, die Nutzung von Funk- oder PLC-basierten Zählern zuzulassen. Dies ist unabhängig davon, wer der Netzbetreiber oder Stromlieferant ist.

Als Mieter hat man allerdings schlechte Karten. Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs von 2011 kann hier der Vermieter entscheiden, welches System er wählt und man hat im Prinzip kein Mitspracherecht.

Sofern man die Möglichkeit hat als Eigentümer selbst zu entscheiden, sollte man funkgestützte Systeme möglichst vermeiden. Am besten man trifft mit dem Messstellenbertreiber eine schriftliche Vereinbarung über eine funkfreie Datenübertragung mit LAN-Kabel. Außerdem sollte man darauf achten, dass eventuell standardmäßig integrierte und aktivierte Sender im Zähler vollständig deaktiviert werden.

Als Mieter sollte man sich darüber informieren, was der Vermieter vorhat und ihm gegebenenfalls die entsprechenden Informationen aus diesem Buch oder anderer geeigneter Quelle zukommen lassen. Sehr gute weiterführende Informationen hierzu gibt es auch bei Diagnose Funk e.V.: https://www.diagnose-funk.org/ratgeber/elektrosmog-im-alltag/elektromagnetische-strahlung/dauerfunkende-verbrauchszaehler-smart-meter.

Sind schon digitale Zähler installiert, sollte man sich über das Funkverhalten des entsprechenden Systems beim Hersteller informieren. Reichen diese Informationen nicht aus um Klarheit über die Belastung zu gewinnen, kann man einen Baubiologen beauftragen und messen lassen.

Widerspruch gegen Funkzähler einlegen

Dauerfunkende Wasserzähler, die häufiger Daten senden, als für die Abrechnung nötig sind laut Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder verfassungswidrig. Deshalb können Sie vom Verbraucher abgelehnt werden. Bei Diagnose Funk gibt es ein Musteranschreiben, das man verwenden kann , um Widerspruch gegen einen solchen Zähler einzulegen.

Dieser Text ist ein Auszug aus unserem Buch „Tips und Tricks im Umgang mit Handy, Schnurlostelefon, WLAN und Co.“. Wir informieren hier ganz konkret, praktisch und laienverständlich über den sinnvollen Umgang mit allen funkenden Geräten und Anwendungen. Es ist als E-Book und Druckausgabe erhältlich. Mehr Infos hier >>

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Krank durch Handy und WLAN?

12. Januar 2018 · Keine Kommentare

Smartphone mobile DatenImmer häufiger beschäftigen sich inzwischen auch die Medien ernsthaft mit der Problematik der Strahlung durch Handys und WLAN.

So zum Beispiel der SWR in seiner Sendereihe „Wissen“. Die Sendung gibt Tips, wie man die Belastung reduzieren kann, diskutiert die Auswirkung der neuen 5G-Technologie und geht auf die Krankheit der Elektrohypersensibilität ein.

Leider werden in Deutschland die Betroffenen immer noch in die Psychoecke gestellt und haben keinen Chance zur Anerkennung ihrer Beschwerden als Krankheit, geschweige denn ein Recht auf Schutz und Hilfe.

Zum Glück ist das nicht überall in Europa so. In Schweden ist Elektrosensibilität als Krankheit anerkannt und die Betroffenen werden vom Staat unterstützt. Sie haben Anspruch auf einen strahlungsarmen Arbeitsplatz, Hilfe zur Abschirmung der Wohnräume und es gibt in Krankenhäusern strahlungsfreie Behandlungsräume.

Deutschland beruft sich dagegen immer noch auf viel zu hohe Grenzwerte, die auch wissenschaftlich längst überholt sind. Andere europäische Staaten, wie Italien, Russland und die Schweiz haben sehr viel niedrigere Grenzwerte und viele Ärzte fordern schon lange eine Senkung auch in Deutschland.

Link zur Sendung: SWR 2 – Wissen – Machen Handys und WLAN krank?

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Höhere Strahlenbelastung durch WLAN oder „Mobile Daten“?

10. November 2017 · 2 Kommentare

Smartphone mobile DatenKürzlich erreichte uns folgende interessante Frage zum Thema WLAN oder Mobile Daten:

„Ihre beiden Internetseiten sind echt spitze.

Dennoch habe ich eine Frage, die ich trotz intensiver Suche auch bei Ihnen nicht beantwortet bekam.

In der Diskussion mit meiner 19 jährigen Tochter sind wir an folgendem Punkt nicht weitergekommen:

Wir nutzen in unserer Familie alle drei ein I-Phone 6. Mit dem neuen IOS lässt sich im Kontrollzentrum leicht WLAN und mobile Daten ein und ausschalten.

Zuhause ist die Nutzungszeit des WLAN selbstverständlich auf wenige Stunden begrenzt, doch unsere Tochter diskutiert, dass die Nutzung der mobilen Daten im Haus doch mehr schadet, als ausgeschaltete mobile Daten und dafür surfen über das WLAN. Nun war ich durchaus sprachlos und vor allem ratlos.

Zum einen ist es kompliziert Strahlungswerte vom Handy in verschiedenen Nutzungsformen zu erhalten, und die Strahlungswerte der WLAN Router ist auch nicht so leicht zu erfahren.

Also ist guter Rat teuer. Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüßen“

 

Die Antwort:

Vielen Dank für Ihre interessante Frage!

Diese lässt sich leider auch für einen Experten nicht so ganz leicht beantworten, weshalb es mich nicht wundert, dass Sie da an einem sprachlosen Punkt angekommen sind. Was nun tatsächlich schädlicher ist hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits kann es von Körper zu Körper unterschiedlich sein, worauf eine stärkere Reaktion erfolgt, da der Empfang und Versand über das Smartphone „Mobilen Daten“ eine andere Signalcharakteristik hat, als der über das WLAN.

Beim Empfang über den Mobilfunk bei „Mobile Daten“ werden nur Informationen gesendet und empfangen, wenn Sie tatsächlich welche abrufen, es sei denn Sie haben Apps auf Ihrem Gerät, die von sich aus regelmäßig Daten senden und abrufen. Leider ist das die Regel, vor allem bei kostenlosen Apps, da diese Daten Ihrer Aktivitäten sammeln und an den Hersteller senden, der diese dann verkauft oder zu eigenen Zwecken nutzt. Es kann also sein, das Ihre Smartphones im Sekundentakt Daten senden, auch wenn gerade niemand selbst aktiv ist.

Wie hoch diese Sendeimpulse sind hängt davon ab, wie gut der Empfang ist. Sehr wahrscheinlich ist die Sendeintensität aber höher, als bei den Signalen, die das Smartphone zum WLAN-Access-Point sendet.

Auch wenn die Strahlungsintensitat beim Smartphone in der Regel wesentlich höhre ist, ist aber der WLAN-Access-Point aber ein echter Dauersender, egal ob gerade Daten gesendet oder empfangen werden. Außerdem reagieren viele Menschen stärker auf das WLAN-Signal, selbst wenn es eine geringere Intensität hat.

Aufschluss darüber, bei welcher Art Nutzung, an einem oder mehreren Orten im Haus die Strahlungsintensität höher ist, kann nur eine qualifizierte Messung ergeben, die tatsächlich verschiedene Situationen durchspielt. Ich nutze Zuhause und im Büro weder „Mobile Daten“ noch WLAN, sondern LAN und die Rufumleitung aller Anrufe auf das Festnetz.

Das Handycap mit „Whats App“ oder ähnlichem kann man so umgehen, das man dreimal am Tag (z.B. Morgens, Mittags und Abends), die „Mobilen Daten“ kurz aktiviert und schaut, was jeweils zwischendurch passiert ist. Damit ist vermeidet man auch aus die Falle der ständigen Erreichbarkeit.

Sollte man andere Daten tagsüber aus dem Netz brauchen, besteht ja die Möglichkeit ein Notebook zu nutzen oder ein Tablet, das über spezielle Adapter ans LAN angeschlossen ist. Vielleicht geht dies ja aber sogar bei einem Smartphone, was ich aber bisher noch nicht versucht habe. Natürlich ist das alles nicht superbequem, aber ein kranker Körper ist auch nicht bequem.

Ich hoffe, dass ich Ihnen ein wenig weiterhelfen konnte.

Mit besten Grüßen aus Tennenbronn
Peter Newerla

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WLAN und Bluetooth im Auto

3. November 2017 · Keine Kommentare

Auto von InnenAm 28.10.2017 fragte RTL explosiv: „Was macht Autofahren mit uns?“.

Moderne Kraftfahrzeuge sind heute mit Unmengen an Elektronik ausgestattet. Baubiologen haben schon vor Jahren Messungen durchgeführt und zum Teil hohe Werte elektrischer und magnetischer Felder gefunfen. Dazu kommen inzwischen noch Funkanwendungen wie WLAN und Bluetooth.

Viele Menschen fühlen sich gestresst, sobald sie ins Auto steigen, werden unkonzentriert, agressiv, müde oder bekommen Kopfschmerzen. Haben diese Symptome mit der hohen Elektrosmogbelastung in unseren Autos zu tun? RTL hat die Gehirnströme und verschiedene andere Parameter bei einem Probanden vor und während der Autofahrt gemessen – mit und ohne eingeschaltetem WLAN.

Die Ergebnisse waren für alle erstaunlich und arlamierend: Fazit Funkdienste und sogar die Klimaanlage möglichst ausgeschaltet lassen.

Ein sehenswerter Beitrag ab Minute 0:22.

RTL explosiv vom 28.10.2017

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Jeromy Johnson über Funkstrahlung bei TEDx

25. Oktober 2017 · Keine Kommentare

Jeromy Johnson ist Ingenieur und arbeitete jahrelang in Silicon Valley bevor er selbst 2011 elektrosensibel wurde. Ihm erging es wie Vielen, die lange Zeit großen Strahlungsintensitäten ausgesetzt waren.
Jeromy hat für sich die Konsequenzen gezogen und machte sich auf den Weg wieder gesund zu werden. Heute berät er nun selbst Menschen dabei, wie sie ihr Umfeld strahlungsarm gestalten können.

Hier seine 15 Minuten bei TEDx Talks:

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iOS 11 – WLAN und Bluetooth ausschalten

6. Oktober 2017 · Keine Kommentare

iOS 11 iPhone iPadDas neue Betriebssystem iOS 11 hat strahlungstechnisch einige Tücken. Im Kontrollzentrum am unteren Bildschirmrand kann man scheinbar zwar WLAN und Bluetooth sehr einfach aktivieren und deaktivieren, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Die beiden Schaltflächen deaktivieren die Verbindungen nämlich nicht komplett, sondern trennen nur aktive Verbindungen zum Heimnetz oder Bluetooth Zubehör. Die Module selbst aber funken weiter, so dass zum Beispiel die Apple Watch oder der Apple Pencil weiter mit dem iPhone oder iPad kommunizieren kann.

Wer das nicht weiß, ist also weiterhin ungewollt der entsprechenden Strahlung ausgesetzt.

Auch wenn das Gerät neu gestartet wird, bzw. jeden Tag ab 5 Uhr Ortszeit, werden die Module automatisch aktiviert.

Wenn man WLAN und Bluetooth komplett abschalten möchte, hat man nur die Möglichkeit den Flugmodus einzuschalten, hat aber dann natürlich auch keine Telefonverbindung mehr

Wer beides wirklich komplett ausschalten möchte, hat zwei Optionen: Entweder er aktiviert den Flugmodus, was aber natürlich dazu führt, dass auch die Telefonverbindung nicht mehr funktioniert, oder man deaktiviert WLAN und Bluetooth über die Systemeinstellungen.

http://www.zeit.de

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Telekom warnt vor WLAN

2. Oktober 2017 · Keine Kommentare

WLAN RouterIn der Bedienungsanleitung für den Speedport Smart, Ausgabe vom 9.2.2017, warnt die Telekom vor dem Aufstellen des Routers in der unmittelbaren Nähe von Schlaf-, Kinder- und Aufenthaltsräumen wegen der integrierten WLAN Antennen.

Die Klassifizierung der elektromagnetischen Felder der mobilen Kommunikation als „möglicherweise krebserregend“ durch die WHO, sowie die Einstufung der Auswirkungen derselben, als zukünftiges Risiko durch große Rückversicherer, und nicht zuletzt die Ergebnisse vieler Studien zum Thema, haben nun auch die Hersteller erreicht. Diese scheinen die vorhandenen Belege für die Schädlichkeit der Strahlung inzwischen so ernst zu nehmen, dass sie sich mit entsprechenden Hinweisen gegen zukünftige Klagen von geschädigten Verbrauchern absichern möchten.

Zitat Seite 21:

„Die integrierten Antennen Ihres Speedport senden und empfangen Funksignale, beispielsweise für die Bereitstellung Ihres WLAN. Vermeiden Sie das Aufstellen Ihres Speedport in unmittelbarer Nähe zu Schlaf-, Kinder- und Aufenthaltsräumen um die Belastung durch elektromagnetische Felder möglichst gering zu halten.“

kurzbedienungsanleitung-speedport-smart

Was braucht es noch, dass Politik und Verbraucher endlich aufwachen?

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Strahlungsarme Wohung zu vermieten

22. Mai 2017 · Keine Kommentare

Folgendes gebe ich gerne weiter. Bitte kommentieren Sie nicht auf dieser Seite, sondern setzten Sie sich über die genannte Internetadresse direkt mit den Anbietern in Verbindung!

Guten Tag,
wir haben ab Juni eine strahlungsarme Wohnung zu vermieten.
Sie befindet sich im Landkreis Altötting (84567 Perach, Oberbayern) und ist ca. 97 qm groß.
Mein Sohn ist elektrosensibel und deshalb suchen wir Mieter, die dies ebenfalls sind.
Sie besteht aus einer Küche (komplett eingerichtet inkl. Geschirr und Besteck), einem großen Wohnzimmer, 1 Badezimmer mit Badewanne, 3 Schlafzimmern, einem Wintergarten und einem großen Balkon, sowie einer kleinen Speis.
Wir haben kein WLAN (nur LAN), die nächsten Mobilfunkmasten sind weit entfernt.
Gerne würden wir unseren Mietern ein Kündigungsrecht von 2 Wochen einräumen, da man ja nie sicher weiß, ob in der nähe ein Mobilfunkmasten gebaut wird (wobei das hier im kleinen Ort sehr unwahrscheinlich ist, da man rings rum vor allem Wald findet 😉
Ein kleiner EDEKA im Ort, sowie der wunderschöne Badesee machen das Leben hier zum Urlaub.
Auf unserer Internetseite finden sich viele Bilder der Ferienwohnung (www.gesunde-ferienwohnung.de).
Beim Mietpreis haben wir an 850,- Euro warm gedacht (Kaltmiete 450,- Euro + Wasser 50,- Euro + Heizung 150,- Euro + Strom 100,- Euro + Telefon (Schnurlos) und Internet (LAN) 40,- Euro + Müllgebühren 10,- Euro + sonstiges (Versicherungen, Gartenpflege) 50,- Euro).
Dies ist bei uns ein eher günstiger Mietpreis für die fast 100 qm – deshalb wollen wir die Wohnung nicht einfach so irgendwo ausschreiben, da dies wieder viele Leute anzieht, die nur behaupten sie wären elektrosensibel. Mietverträge würden wir immer für 3 Monate machen und wenn es passt wieder verlängern – da wir bereits einmal jemanden hier hatten, der sich als elektrosensibel ausgegeben hat und dann lief WLAN + Repeater usw. durch.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie dies auf Ihrer Internetseite veröffentlichen könnten, da es sicher einige elektrosensible Menschen gibt, die nach einer solchen Wohnung suchen.
Viele Grüße aus Bayern
Manuela Rohracker

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Verbraucherzentrale mahnt Unitymedia ab

19. Mai 2016 · 1 Kommentar

funk_1Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat Unitymedia wegen der geplanten Aktivierung der öffentlichen WLAN-Hotspots in privaten Routern abgemahnt (siehe gestrigen Artikel). Unitymedia hat jetzt eine Frist, um der Forderung der Verbraucherzentrale nachzukommen, ansonsten will diese klagen.

Falls Unitiymedia nicht nachgibt, hoffen wir, dass hier dann ein Präzedensfall geschaffen wird, der ein solchen Vorgehen in Zukunft verbietet.

Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen in solchen Umfang in die Privatsphäre eingreifen kann, denn man kann durchaus davon ausgehen, dass es viele Nutzer, auch ältere Menschen gibt, die gar nicht wirklich verstehen, was da vor sich geht und deshalb auch der Aktivierung nicht widersprechen.

 

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Unity Media aktiviert öffentliches WLAN in privaten Routern

17. Mai 2016 · Keine Kommentare

Unitymedia wird demnächst bei ihren Kunden einen öffentlichen WLAN-Hotspot im privaten Router aktivieren, wenn dem nicht rechtzeitig widersprochen wird!

Ein Schreiben mit ‚Besonderen Geschäftsbedingungen WiFi-Spot‘, kündigt Unitiy Media Kunden seit Mitte April die baldige WLAN-Aktivierung an. Um die Aktivierung des öffentlichen Hotspots zu vermeiden, muss man innerhalb von 4 Wochen Widerspruch einlegen.

Ist der Hotspot einmal aktiviert, darf man das Gerät nicht mehr deaktivieren.Punkt 6, ‚Pflichten des Kunden‘ klärt auf: „… 6.5 Der Kunde hat es zu unterlassen, die Nutzung seines Homespots zu beeinträchtigen oder zu unterbinden.“

Diagnose Funk empfiehlt:

  • Legen Sie sofort nach Erhalt des Schreibens, aber auf jeden Fall fristgerecht Widerspruch ein. Lassen Sie sich den Widerspruch bestätigen.
  • Sollte die Funktion WifiSpot bereits aktiviert sein, können Sie diesen, laut ‚Besondere Geschäftsbedingungen WiFi-Spot‚, innerhalb 2 Tagen deaktivieren lassen – siehe Punkt 4.1: „Der Kunde hat die Möglichkeit, der Einrichtung und dem Betrieb eines Homespots an diesem Router durch Mitteilung gegenüber dem Anbieter im Onlinekunden-Servicebereich mit Wirkung spätestens zum übernächsten Werktag zu widersprechen. In diesem Fall endet jedoch auch seine Nutzungsmöglichkeit von WifiSpot.“

Wer außerdem weiter etwas gegen diese unsägliche und höchstwahrscheinlich sogar gesetzteswidrige Praxis von Unity Media tun will, kann sich zum Beispiel an die Bundesverbraucherschutzzentrale wenden und diese auffordern, rechtliche Schritte gegen UnityMedia einzuleiten: Carola Elbrecht von Bundesverband bezeichnet gegenüber dem Online-Portal Golem „solche Vertragsänderung – ohne die Zustimmung des Kunden“ als „unwirksam“.

Quelle: https://www.diagnose-funk.org/publikationen/fragen-antworten/detail&faqid=34

Die Strahlung von WLAN wird von der WHO als möglicherweise krebserregend eingestuft und auch das deutsche Umweltbundesamt warnt davor WLAN-Router in Schlaf- oder anderen Daueraufenthaltsräumen zu positionieren und empfiehlt das WLAN nachts zu deaktivieren.

Und nun sollen massenhaft WLAN-Hotspots aktiviert werden, von denen man nicht einmal weiß, ob sie bezüglich ihres Standorts überhaupt irgendeinen Nutzen bringen.

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